Proof of Concept in St. Veit a.d. Gölsen

Der Voralpen-MTB-Marathon in St. Veit an der Gölsen dient mir als erste Messlatte in dieser Saison: Bereits 2012 bin ich die 30km Rund in 1h 55min gefahren – morgen sollen es zwei Runden (60km) mit 2000hm als Vorbereitung auf die Salzkammergut Trophy werden. Ich peile eine Zielzeit von unter 4 Stunden an, also etwa die doppelte Zeit auf doppelter Strecke. Das Training dafür sah im Vergleich zu drei ausgewählten Saisonen wie folgt aus:

  • 2007 – mein bisher aktivstes Jahr vom Trainingsumfang her,
  • 2010 – als Benchmark für die 120km bei der Salzkammergut Trophy und
  • 2012 – als Benchmark für St. Veit und repräsentativ für eine durchschnittliche Saison

An die Umfänge von 2007 komme ich heuer nur knapp nicht heran, das ist vor Allem auf die 63 Stunden auf der Walze vor dem Fernseher (ERGO) zurück zu führen. Eine mentale Leistung, die ich mir nie wieder angetan habe. Heuer war nach einer Stunde Ergo Schluss.
2010 und 2012 sind von den Umfängen her ähnlich, der Anteil an Laufeinheiten – und damit nicht sportartenspezifischem Training – ist in diesen Jahren relativ hoch.

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Von der Kilometerleistung betrachtet ist heuer sicherlich eine sehr gute Saison – allerdings fallen die ERGO-Einheiten 2007 aus der Statistik, hier wurden natürlich keine Kilometer gemacht. Eine – wahrscheinlich wenig sinnbehaftete – Umrechnung auf RR-Kilometer (25km/h Schnitt angenommen) würde hier zusätzliche 1550 theoretische Kilometer bringen.

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Intensitätsmäßig – gemessen an den bewältigten Höhenmetern – war 2014 mit Abstand bisher die beste Vorbereitung. 2007 fielen die Höhenmeter wegen der Walzen-Einheiten weg, 2010 absolvierte ich viele Grundlageneinheiten im flachen mit dem MTB. Dabei schrieb ich keine Höhenmeter mit, was die Statistik aber nur leicht nach unten hin verzerrt. Die vielen Geländeläufe 2012 haben einige Lauf-Höhenmeter gebracht, das sollte aber auch für das Biken ein wenig Kraft bringen.

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Insgesamt schaut meine Vorbereitung also nicht schlecht aus: Dank des günstigen Wetters im März konnte ich sowohl mit dem Renner Kilometer machen als auch am MTB einiges trainieren. Inwieweit sich all die Mühen bezahlt gemacht haben, wird sich morgen zeigen!