Warum?

Es war im Winter 2003, am Ende meines 29 Lebensjahres, als sich in mir die Idee verfestigte, etwas dafür zu tun, um in weiteren 30 Jahren noch möglichst agil und gesund zu sein. Die Antwort war schnell gefunden: Regelmäßig Sport betreiben sollte der Weg zur Lebensqualitätsmaximierung im Alter sein.
Dem Vorsatz folgend nahm ich das Training auf, die Sportart der Wahl war Laufen. Mit zunehmender Dauer fand ich Laufen allerdings schlichtweg nur langweilig, mir dürstete nach mehr Abwechslung und Geschwindigkeit. Ich erinnerte mich an meine Kindheit: Wir fuhren mit den alten Klapprädern unserer großen Geschwister in den Wald, suchten die schlammigsten Wege und ahmten die großen Moto-Cross-Fahrer unser Zeit nach. Das war Bewegung und Leidenschaft, das war, was ich brauchte! Konsequenter Weise folgte die Anschaffung eines Mountainbikes, es sollte nicht das letzte Fahrrad bleiben…
Die sportlichen Ambitionen stiegen seit damals kontinuierlich an. Gleichzeitig stiegen aber auch die Ambitionen meines Arbeitgebers, was entsprechenden Mehreinsatz meinerseits erfordert. Ebenso stieg die Anzahl der im gleichen Haushalt lebenden Personen um zwei Kinder, was wiederum einen Umzug in ein Haus verlangte. Nun haben also auch die Kinder und meine liebe Frau entsprechende Ambitionen, die wiederum ohne meinen Beitrag so nicht umgesetzt werden können. Also gibt es jede Menge zu tun für mich, und dann will ich auch noch

nebenbei biken!